Die häufigsten BU-Ursachen

Psychische und Nerven-Erkrankungen sind nach Daten des Analysehauses Morgen & Morgen mit einem knappen Drittel die häufigste Ursache für Berufsunfähigkeit in der privaten Versicherungswirtschaft. In den vergangenen Jahren ist deren Anteil kräftig angestiegen. Das gleiche Bild zeigt sich auch bei der gesetzlichen Absicherung.

Psychische Krankheiten häufigste BU-Ursache

An erster Stelle liegen, wie im Vorjahr, Nerven- und psychische Krankheiten, die nach den M&M-Daten für fast jeden dritten BU-Fall verantwortlich sind. Mehr als jede vierte Berufsunfähigkeit geht auf das Konto von Erkrankungen des Skelett- und Bewegungsapparates.

Auf Rang drei der Rangliste der BU-Ursachen folgen Krebs und andere bösartige Geschwulste, während Unfälle für weniger als jeden zehnten und Erkrankungen des Herzens sowie des Gefäßsystems nur für etwa jeden 13. BU-Fall verantwortlich sind.

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Auffällige Entwicklung

Betrachtet man die Entwicklung der BU-Ursachen, so zeigen sich einige auffällige Entwicklungen. Zuallererst ist eine kontinuierliche Zunahme bei den Nerven- und psychischen Erkrankungen festzustellen, deren Anteil von knapp einem Viertel im Jahr 2008 auf nunmehr über 31 Prozent angestiegen ist.

Im Gegensatz dazu rangieren Erkrankungen des Skelett- und Bewegungsapparates, die 2008 noch die häufigste Ursache darstellten, nur noch auf dem zweiten Platz. Im Vergleich zu 2008 verkleinerte sich der Anteil um über drei Prozentpunkte.

Ähnlich verhält es sich mit den Erkrankungen des Herzens und des Gefäßsystems, deren Anteil im Beobachtungszeitraum ebenfalls um drei Prozent kleiner geworden ist. Bei den übrigen einzeln aufgeführten Ursachen gab es bei leichten Schwankungen nach oben und unten eine Seitwärtsbewegung.

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