Drohnen: Versicherungspflicht auch bei privater Nutzung

 

In den Regalen der großen deutschen Elektronikmärkte haben sie längst Einzug gehalten:

Drohnen – unbemannte, vom Boden aus ferngesteuerte Luftfahrzeuge – sind nicht mehr nur Gegenstand verteidigungspolitischer Diskussionen; vielmehr erfreuen sie sich auch bei privaten Nutzern immer größerer Beliebtheit. Dass sich die auch als Flugmodell bezeichneten Gefährte bei vielen Händlern in der Spielzeugabteilung wiederfinden, vermittelt dabei allerdings einen falschen Eindruck. Rechtlich betrachtet gelten sie laut Luftverkehrsgesetz als Luftfahrzeug und sind damit – auch bei privater Nutzung – versicherungspflichtig.

Immenses Schadenpotenzial

Dass der Hinweis auf eben diese Versicherungspflicht in vielen Bedienungs- und Verkaufsunterlagen fehlt, kann zu bösen Überraschungen führen. Denn im Gegensatz zum übrigen Portfolio einer Spielwarenabteilung ist das Schadenpotenzial privat betriebener Flugmodel-le immens: Abstürze auf Personen, Fahrzeuge oder Gebäude sind ebenso denkbar wie die Kollision mit einer Hochspannungsleitung. Hohe Sach- und Personenschäden erscheinen vor diesem Hintergrund als realistisches Szenario. Hin-zu kommen mögliche Klagen Dritter wegen der Beeinträchtigung des Eigentums oder der Privatsphäre – auch diesen Fall müssen private Nutzer, die eine Drohne für Film- oder Fotoaufnahmen aus der Vogelperspektive am Himmel kreisen lassen, mit bedenken.

Eine Gute Privathaftpflichtversicherung folgt in ihren Bedingungen diesem Trend. Sie bietet umfassenden Versicherungsschutz für den privaten Gebrauch motorbetriebener Flugmodelle bis zu einem Gewicht von fünf Kilo-gramm.

Wir beraten Sie gern Ihr Versicherungsmakler Christian Oppermann & Partner aus Weimar

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