Rechtsschutzfall des Monats: Vom Kosmetikstudio ins Gefängnis

Nach ihrer Ausbildung und einigen Jahren als Angestellte in einem Kosmetikstudio hat sich Annabella R. vor einiger Zeit selbständig gemacht und in den Kellerräumen ihres Einfamilienhauses ein Kosmetikstudio eingerichtet. Die Geschäfte laufen gut. Annabella R. hat sich einen festen Kundenstamm aufgebaut und es kommen auch immer wieder neue Kunden. So auch Susann T., die eine von Annabella R.s beliebten Gesichtsbehandlungen wünscht.

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Rechtschutzfall des Monats: Der wilde Keiler

Lange wurde der Urlaub geplant und jetzt geht es endlich los. Hubert und Anneliese N. erkunden Europas Südosten mit ihrem Auto. Dabei lernen sie die schönen, unberührten Landschaften Bulgariens kennen. Während ihrer Fahrt rennt hinter einer Kurve plötzlich ein kapitaler Keiler über die Straße. Hubert N. reagiert sofort. Doch trotz einer Vollbremsung, lässt sich der Zusammenstoß mit dem Wildschwein nicht mehr verhindern. Nach dem ersten Schock steigt Hubert N. aus dem Auto und sieht das tote Tier im Straßengraben liegen. An seinem Auto ist der rechte Radlauf stark eingedrückt und der Vorderreifen ist kaputt. Dazu liegen auch noch Fahrzeugteile auf der Straße. Mit einem Reifenwechsel ist es nicht getan und an eine Weiterfahrt nicht zu denken. Was nun? Fragend schaut Hubert seine Frau an. Die durchsucht etwas hilflos ihren Geldbeutel als ihr die Service-Karte vom KRAFTFAHRER-SCHUTZ e.V. in die Hand fällt. Ja richtig! Sie sind doch in einem Automobilclub und haben zusätzlich einen Schutzbrief abgeschlossen! Schnell wird die Nummer des KS-Notfall-Services gewählt. Dort wird ihnen geholfen und erstmal geraten, die Polizei zu verständigen. Denn der Zusammenstoß mit dem Wild muss nachgewiesen werden. Der Abschleppdienst wird organisiert und eine entsprechende Werkstatt wird ausfindig gemacht. Außerdem werden sie über alle ihnen zustehenden Leistungen aus Club und Schutzbrief informiert.

Das beschädigte Auto wird vom beauftragten Abschleppdienst in die Werkstatt geschleppt. Die Eheleute nimmt der Abschleppdienst auch gleich mit. In der Werkstatt wird eine Reparaturzeit von 3 Tagen festgestellt. Laut Auskunft der KS-Notrufzentrale kann für die Dauer der Reparatur ein Mietwagen zur Verfügung gestellt werden. So muss die geplante Rundreise nicht unterbrochen werden. Erleichtert übernachten die Eheleute in einem nahegelegenen Hotel und sind erst einmal froh, dass ihnen nicht mehr passiert ist. Am nächsten Tag lassen sie sich ein Taxi rufen, um zur Mietwagenstation zu gelangen. Sie reisen mit dem Mietwagen weiter und holen ihr repariertes Auto nach drei Tagen wieder ab.

Die Kosten für

  • die Reparatur nach dem Wildunfall (980,- €),
  • das Abschleppen des Wagens zur Werkstatt (200,- €),
  • die Übernachtung (120,- €),
  • den Mietwagen für drei Tage (156,- €) sowie
  • die Taxifahrt (45,- €)

wurden Hubert und Anneliese N. über die Clubmitgliedschaft im KRAFTFAHRER-SCHUTZ e.V. bzw. den Schutzbrief bei der KS Versicherungs-AG ersetzt.

 

Hintergrund
Eine Mitgliedschaft im KRAFTFAHRER-SCHUTZ e.V. kann bereits ab einem Jahresbeitrag von 27,- € abgeschlossen werden. Für Kunden der AUXILIA Rechtsschutz-Versicherung ist sie obligatorisch. Mit dem separat erhältlichen KS-Schutzbrief werden die Leistungen zum Erhalt der Mobilität nochmal deutlich erweitert:

Club-Leistungen:

  • Wildschadenbeihilfe bis 1.050,- € im Kalenderjahr
  • Abschleppbeihilfe bis 75,- € nach Panne oder Unfall

Schutzbrief-Leistungen:

  • Abschleppen des Fahrzeugs nach Panne oder Unfall insgesamt maximal 235,- € (Leistungen Schutzbrief bis 160,- €, Club bis 75,- €)
  • Übernachtungskosten bei Fahrzeugausfall bis max. 80,- € (pro Person) für eine Übernachtung
  • Mietwagenkosten bei Fahrzeugausfall für die Dauer der Reparatur max. 52,- € pro Tag (höchstens 7 Tage)
  • Taxikosten bis max. 100,- €

Zusatzinformation:
Was wäre gewesen, …

  • wenn die Werkstatt das Auto nicht innerhalb von 3 Werktagen fahrbereit gemacht hätte?
    Nach Ausschluss eines wirtschaftlichen Totalschadens hätte die KS Versicherungs-AG den Rücktransport des Fahrzeuges zum ständigen Wohnsitz von Herrn N. organisiert und Familie N. hätte mit einem Mietwagen oder öffentlichen Verkehrsmittel heimreisen können. Auch diese Kosten würden von der KS Versicherungs-AG übernommen.
  • wenn eine Fahrzeugversicherung für das Auto besteht?
    Die Regulierung des Wildschadens übernimmt die Kasko, die meist bestehende Selbstbeteiligung erstattet der KRAFTFAHRER-SCHUTZ e.V.

Wir beraten sie gern!

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Rechtschutzfall des Monats: Auf einmal ungewollt “Promi”

Susanne F. ist begeisterte Social Media-Nutzerin. Regelmäßig stellt sie Fotos von sich und ihren Freunden online. Toll, dass die ganze Welt an ihrem Leben teilnehmen kann! Manchmal gibt es auch seltsame Kommentare, aber das stört Susanne F. nicht weiter. Das gehört halt dazu. Weiterlesen

Wildunfall – Ausweichmanöver gefährden den Versicherungsschutz

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Ihr Versicherungsmakler Christian Oppermann & Partner aus Weimar

Rechtschutzfall des Monats: Feiern mit Reue

Lena H. freut sich schon auf das Wochenende. Wie fast jeden Freitag möchte sie mit ihren besten Freundinnen „Party machen“. Nach dem Abschluss ihrer Ausbildung hat sie nun ihren ersten festen Job. Da darf es auch mal ein Cocktail mehr sein. Und vielleicht lernt sie dann auch endlich ihren Traummann kennen.

Wie immer treffen sich die Mädels im Club und nach dem ersten Cocktail wird ausgiebig getanzt. Die Stimmung ist bestens. Um sich abzukühlen und sich über den ein oder anderen männlichen Besucher auszutauschen, gehen die Mädels auf die Terrasse des Clubs. Lena H. lehnt sich mit dem Rücken an das Geländer. Zu spät bemerkt sie, dass dieses langsam nachgibt. Sie stürzt mehrere Meter in die Tiefe und bleibt bewusstlos liegen.

Lena wacht erst wieder im Krankenhaus auf – bewegen kann sie sich nicht. Kurze Zeit später hat sie Gewissheit und die Ärzte bestätigen ihre schlimmste Vermutung:
Sie ist durch den Sturz querschnittsgelähmt.
Ab sofort wird sie am Rollstuhl gefesselt bleiben und ihr Leben, wie sie es bisher kannte, so nie wieder führen können.

Lena H. möchte gegen den Club vorgehen, um so zumindest die finanziellen Folgen einzudämmen. Ihr Anwalt macht gegen den Clubinhaber Schmerzensgeld und Schadenersatz geltend. Wegen der Schwere der Verletzungen, der vollständigen Erwerbsunfähigkeit und der besonderen Bedürfnisse, die Lena H. nun hat, summiert sich die Forderung auf fast 550.000,- €. Nachdem mehrere Schreiben und Mahnungen ohne Erfolg bleiben, erhebt Lena H.s Anwalt Klage.

In dem Prozess muss geklärt werden, ob der Clubinhaber seinen Verkehrssicherungs­pflichten nachgekommen ist. Nachdem das Gericht in 1. Instanz Lena H. nur die Hälfte des geforderten Betrages zugesprochen hatte, einigt man sich nach langem Hin und Her schließlich in 2. Instanz auf die Zahlung von 350.000,- €.

Von den Gerichts-, Anwalts- und Sachverständigenkosten in Höhe von insgesamt fast 80.000,- € muss Lena H. knapp 30.000,- € selbst übernehmen. Doch hier hilft ihr die AUXILIA Rechtsschutzversicherung. Diese übernimmt die von Lena H. zu zahlenden Kosten.

Hintergrund
Dieser Fall ist über die Leistungsart Schadenersatz-Rechtsschutz in allen Produkten versichert, die den Privat-Bereich beinhalten.

Wir beraten sie sehr gern, Ihr Versicherungsmkaler Christian Oppermann & Partner aus Weimar

Rechtschutzfall des Monats: Pech ohne Ende

Pech ohne Ende

Anneliese P. freute sich schon länger auf ihren Urlaub im sonnigen Süden. Doch wenige Tage nach ihrer Ankunft zieht sie sich bei einem Unfall während eines Ausfluges mehrere Rippenbrüche zu und muss noch vor Ort operiert werden. Nach einigen Wochen im Krankenhaus am Urlaubsort wird sie für den sicheren Heimtransport auf einer Bahre speziell fixiert.

Nach der sofortigen Einlieferung in ein heimisches Krankenhaus stellen die behandelnden Ärzte fest, dass ein im Krankenhaus am Urlaubsort eingefügtes Implantat eine falsche Lage hat. Dies müsse durch einen Routineeingriff korrigiert werden. Das alte Implantat wird entfernt, ein neues eingesetzt und eine neuerliche Fixierung vorgenommen.

Doch der Gesundheitszustand von Anneliese P. verbessert sich danach keineswegs. Die Schmerzen lassen nicht nach und sie kann weder aufrecht stehen noch sitzen. Sie konsultiert daraufhin weitere Ärzte. Zwei dieser Ärzte äußern den Verdacht, dass das Implantat für Anneliese P. ungeeignet sei, ferner sei die neuerliche Fixierung auch falsch durchgeführt.

Anneliese P. beauftragt einen Anwalt. Dieser macht Schadenersatz und Schmerzensgeld wegen der fehlerhaften Anschlussbehandlung in Deutschland geltend. Die geltend gemachten Forderungen, u.a. in Form eines Haushalts­führungs­schadens und Verdienst­ausfall, summieren sich auf fast 150.000,- €.

Da sich die Gegenseite weigert, die Kosten zu tragen, muss nun Klage erhoben werden. Ein Sachverständiger wird vom Gericht zur Klärung der komplizierten medizinischen Fragen beauftragt. Da aber auch dies nicht zu einer vollständigen Klärung führt, schlägt das Gericht letztlich einen Vergleich vor. Anneliese P. bekommt dabei 100.000,- € zugesprochen.

Da Frau P. ihre Gesamtforderung nicht vollständig durchsetzen konnte, muss sie einen Teil der Kosten in Höhe von fast 8.000 ,- € selbst tragen.
Diese Kosten übernimmt nun ihre AUXILIA Rechtsschutz­versicherung.

Hintergrund
Die hier betroffene Leistungsart Rechtsschutz im Vertrags- und Sachenrecht im privaten Bereich ist in allen Produkten enthalten, die den privaten Bereich absichern.

Wir beraten Sie sehr gern!

Ihr Versicherungsmakler Christian Oppermann & Partner aus Weimar

Die fünf wichtigsten Versicherungen für Studierende!

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Rechtschutzfall des Monats: Einkauf mit Folgen

Einkauf mit Folgen

Dietmar D. wird bald 70 Jahre alt und ist seit ein paar Jahren Rentner. Aufgrund einer Erkrankung hat er einen Behinderungsgrad von 30.

Auf dem Weg zum Einkauf stürzt Dietmar D. ohne Fremdeinwirkung schwer. Die aufgetretenen Verletzungen verheilen unter Berücksichtigung der Schwere gut. Eine dauerhafte Einschränkung seiner Bewegungsmöglichkeit muss er jedoch hinnehmen.

Auf Anraten seines Arztes lässt sich Dietmar D. von einem Rechtsanwalt zum Erstantrag auf eine Pflegestufe beraten. Der Rechtsanwalt kommt zu dem Schluss, dass die Voraussetzungen für eine Pflegestufe nicht gegeben sind und rät stattdessen, einen Antrag auf einen Grad der Behinderung von 60 zu stellen. Ab einem Behinderungsgrad von 50 hätte Dietmar D. auch den Vorteil, dass er Vergünstigungen bei der Steuer erhält sowie billiger mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren könnte.

Der Antrag wird jedoch von der Behörde abgelehnt, die Voraussetzungen einer höheren Einstufung lägen nicht vor. Das kann Dietmar D. nicht akzeptieren. Er beauftragt seinen Anwalt, gegen diese Entscheidung Widerspruch einzulegen. Doch auch dieser wird von der Behörde abgelehnt. Der Anwalt von Dietmar D. reicht daraufhin Klage ein und beantragt im Laufe des Prozesses, dass ein Facharzt gutachterlich gehört wird. Die Kosten von 2.500,- € hierfür muss Dietmar D. vorstrecken. Das Gutachten fällt erfreulicherweise positiv für Dietmar D. aus und vor Gericht einigt man sich schließlich darauf, dass Dietmar D. einen Grad der Behinderung von 50 erhält.

Die Anwaltskosten in Höhe von insgesamt knapp 1.900,- € übernimmt teilweise die Staatskasse, den Rest trägt die AUXILIA für Dietmar D. Die Kosten für das Gutachten gemäß § 109 SGG hätte Dietmar D. selbst niemals aufbringen können. Diese wurden von der AUXILIA vorgestreckt. Nach Ende des fast einjährigen Verfahrens übernahm die Staatskasse diese Kosten, da das Gutachten neue medizinische Gesichtspunkte und Hinweise gebracht hat, die für die Entscheidung des Rechtsstreites von Bedeutung waren und die Aufklärung des Sachverhaltes objektiv gefördert haben.
Hintergrund
Die anwaltliche Beratung zu einem Antrag auf eine Pflegestufe ist als Leistungserweiterung ausschließlich in unserem speziell auf die Bedürfnisse von Senioren abgestimmten Produkt JURSENIOR enthalten.

Die Rechtsanwaltsgebühren für das Widerspruchsverfahren, die anschließende Klage sowie die Kosten des Gutachtens nach § 109 SGG (Leistungsart Sozial-Rechtsschutz für den privaten Bereich ARB/2016) sind in allen Produkten, die den Privat-Rechtsschutz umfassen, versichert.