Rechtschutzfall des Monats: Vater, Mutter, Kind …

Karoline V. ist ungeplant Mutter geworden. Den Vater des Kindes, Uwe R., kennt sie nur flüchtig, es war eine einmalige Angelegenheit. Nachdem Karoline V. ihm die Schwangerschaft mitteilt, reagiert Uwe R. ziemlich gleichgültig. Auch nach der Geburt des Kindes zeigt er überhaupt kein Interesse. Karoline V. hat das alleinige Sorgerecht, was Uwe R. nur recht ist.

Nach fast zwei Jahren der Gleichgültigkeit, meldet sich Uwe R. plötzlich. Das Kind solle nun doch auch mehr bei ihm sein. Er hätte ja jetzt Familie, das Kind gehöre schließlich auch dazu. Es kommt zu einigen Treffen zwischen Vater und Kind.

Eines Tages flattert bei Karoline V. Post ins Haus. Der Anwalt von Uwe R. teilt darin mit, dass sein Mandant sich benachteiligt fühle. Er wolle sein Kind sehen und dies sei ihm mehrfach von der Mutter verweigert worden. Er sehe sein Kind nur alle zwei Monate, wolle es aber jede Woche sehen und auch den kompletten anstehenden Sommerurlaub mit ihm verbringen. Er habe bisher auf sein Umgangsrecht verzichtet, mache dieses aber nun geltend.

Karoline V. ist entsetzt, sie hat keines der Treffen verhindert. Nur einmal ging es eben nicht, da das Kind krank war. Und für den Sommerurlaub passt es auch nicht – da hat sie schließlich bereits eine zweiwöchige Reise gebucht.

Karoline V. schaltet nun auch einen Anwalt ein. Dieser teilt Karoline V. mit, dass Uwe R. zu wenig Unterhalt zahle. Uwe R. verweist auf seine geringen finanziellen Möglichkeiten. Nach einigem Schriftwechsel einigt man sich schließlich auf ein geregeltes Umgangsrecht und den Unterhalt für das Kind. Für den Anwalt von Karoline V. fallen mehr als 1.200,- € an. Diese werden von ihrer AUXILIA Rechtsschutzversicherung übernommen.

 

Hintergrund
Der Rechtsschutz im Familien-, Lebenspartnerschafts- und Erbrecht ist in unseren Produkten mit Privat-Rechtsschutz ARB 2016 enthalten. Es werden bis zu 1.500 EUR erstattet, sofern für die Angelegenheit ein deutsches Gericht gesetzlich zuständig wäre und sie nicht in ursächlichem Zusammenhang mit einer Trennung, Scheidung, Aufhebung einer Lebenspartnerschaft, rechtlichen Betreuung gem. §§ 1896 ff. BGB oder damit verbundenen Regelungen steht

Rechtsschutzfall des Monats: Vom Kosmetikstudio ins Gefängnis

Nach ihrer Ausbildung und einigen Jahren als Angestellte in einem Kosmetikstudio hat sich Annabella R. vor einiger Zeit selbständig gemacht und in den Kellerräumen ihres Einfamilienhauses ein Kosmetikstudio eingerichtet. Die Geschäfte laufen gut. Annabella R. hat sich einen festen Kundenstamm aufgebaut und es kommen auch immer wieder neue Kunden. So auch Susann T., die eine von Annabella R.s beliebten Gesichtsbehandlungen wünscht.

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Rechtschutzfall des Monats: Die verstimmte Gitarre

Gerhard B. hat ein kleines, aber feines Musikgeschäft und verkauft Musikinstrumente aller Art. Sein Sachverstand ist weitläufig bekannt und gefragt. Eines Tages kommt Konstantin U. ins Geschäft und möchte eine ganz bestimmte, teure Gitarre kaufen. Nach ein paar gekonnten Riffs wird man sich einig, Konstantin U. bezahlt und nimmt die Gitarre gleich mit.

Nach einiger Zeit kommt Konstantin U. wieder ins Musikgeschäft. Die Gitarre sei ständig verstimmt, egal was er macht. Er will diese Gitarre nun zurückgeben und seine 8.000,- € wieder haben. Gerhard B. probiert die Gitarre aus. Er kann aber nichts feststellen – auch nach längerem Spielen nicht. Konstantin U. behauptet, er habe das absolute Gehör und Gerhard B. würde die falschen Töne einfach nicht hören. Er wolle jetzt endlich den Kaufpreis zurück. Gerhard B. versucht es nochmal im Guten. Konstantin U. verlässt jedoch wutentbrannt das Geschäft.

Kurze Zeit später erhält Gerhard B. Post vom Anwalt. Dieser macht den Rücktritt vom Kaufvertrag sowie hilfsweise den Widerruf des Kaufvertrages geltend. Der Kaufpreis in Höhe von 8.000,- € sei natürlich komplett zu erstatten. Gerhard B. ist ratlos und ruft bei seiner AUXILIA-Rechtsschutzversicherung an. Dort wird ihm eine telefonische Erstberatung durch einen Rechtsanwalt vermittelt. Dieser erklärt Gerhard B., dass Konstantin U. den Kaufvertrag nicht widerrufen könne. Gerhard B. sei ja kein Onlinehändler und die Gitarre wurde ganz normal im Laden gekauft. Da die Gitarre ohne Mangel ist, besteht auch keine Berechtigung zum Rücktritt. Zudem hätte Gerhard B., wenn ein Mangel überhaupt vorläge, erstmal das Recht zur Nachbesserung. Gerhard B. schreibt dies dem Anwalt seines Kunden. Er hofft, die Sache so vom Tisch zu bekommen.

Doch nach ein paar Wochen erhält Gerhard B. Post vom Gericht. Konstantin U. hat Klage eingereicht. Gerhard B. beauftragt einen von der AUXILIA empfohlenen Rechtsanwalt. Dieser legt in der Klageerwiderung nochmals alles dar. Ein Sachverständiger prüft außerdem die Gitarre und kommt zu dem Ergebnis, dass diese einwandfrei ist. Das Gericht weist die Klage daraufhin ab. Doch das Thema ist damit immer noch nicht ausgestanden, Konstantin U. geht in Berufung. Nun reicht es auch der Justiz, Konstantin U. erleidet erneut eine herbe Niederlage.

Die Kosten des Rechtsstreits belaufen sich auf insgesamt fast 7.000,- €. Den Kostenanteil von Gerhard B. hatte die AUXILIA bereits bezahlt – Konstantin U. muss nun auch diesen übernehmen.

Hintergrund
Dieser Fall ist über den Firmen-Vertrags-Rechtsschutz versichert. Diesen bieten wir für eine Reihe von Betriebsarten mit unseren Produkten JURSTUDIO, JURHOGA sowie für das hier aufgeführte Beispiel JURSHOP an. Bei weiteren Fragen stehen wir ihnen sehr gerne zur Verfügung!

Eurer Versicherungsmakler Christian Oppermann & Partner aus Weimar!

Rechtschutzfall des Monats: Der wilde Keiler

Lange wurde der Urlaub geplant und jetzt geht es endlich los. Hubert und Anneliese N. erkunden Europas Südosten mit ihrem Auto. Dabei lernen sie die schönen, unberührten Landschaften Bulgariens kennen. Während ihrer Fahrt rennt hinter einer Kurve plötzlich ein kapitaler Keiler über die Straße. Hubert N. reagiert sofort. Doch trotz einer Vollbremsung, lässt sich der Zusammenstoß mit dem Wildschwein nicht mehr verhindern. Nach dem ersten Schock steigt Hubert N. aus dem Auto und sieht das tote Tier im Straßengraben liegen. An seinem Auto ist der rechte Radlauf stark eingedrückt und der Vorderreifen ist kaputt. Dazu liegen auch noch Fahrzeugteile auf der Straße. Mit einem Reifenwechsel ist es nicht getan und an eine Weiterfahrt nicht zu denken. Was nun? Fragend schaut Hubert seine Frau an. Die durchsucht etwas hilflos ihren Geldbeutel als ihr die Service-Karte vom KRAFTFAHRER-SCHUTZ e.V. in die Hand fällt. Ja richtig! Sie sind doch in einem Automobilclub und haben zusätzlich einen Schutzbrief abgeschlossen! Schnell wird die Nummer des KS-Notfall-Services gewählt. Dort wird ihnen geholfen und erstmal geraten, die Polizei zu verständigen. Denn der Zusammenstoß mit dem Wild muss nachgewiesen werden. Der Abschleppdienst wird organisiert und eine entsprechende Werkstatt wird ausfindig gemacht. Außerdem werden sie über alle ihnen zustehenden Leistungen aus Club und Schutzbrief informiert.

Das beschädigte Auto wird vom beauftragten Abschleppdienst in die Werkstatt geschleppt. Die Eheleute nimmt der Abschleppdienst auch gleich mit. In der Werkstatt wird eine Reparaturzeit von 3 Tagen festgestellt. Laut Auskunft der KS-Notrufzentrale kann für die Dauer der Reparatur ein Mietwagen zur Verfügung gestellt werden. So muss die geplante Rundreise nicht unterbrochen werden. Erleichtert übernachten die Eheleute in einem nahegelegenen Hotel und sind erst einmal froh, dass ihnen nicht mehr passiert ist. Am nächsten Tag lassen sie sich ein Taxi rufen, um zur Mietwagenstation zu gelangen. Sie reisen mit dem Mietwagen weiter und holen ihr repariertes Auto nach drei Tagen wieder ab.

Die Kosten für

  • die Reparatur nach dem Wildunfall (980,- €),
  • das Abschleppen des Wagens zur Werkstatt (200,- €),
  • die Übernachtung (120,- €),
  • den Mietwagen für drei Tage (156,- €) sowie
  • die Taxifahrt (45,- €)

wurden Hubert und Anneliese N. über die Clubmitgliedschaft im KRAFTFAHRER-SCHUTZ e.V. bzw. den Schutzbrief bei der KS Versicherungs-AG ersetzt.

 

Hintergrund
Eine Mitgliedschaft im KRAFTFAHRER-SCHUTZ e.V. kann bereits ab einem Jahresbeitrag von 27,- € abgeschlossen werden. Für Kunden der AUXILIA Rechtsschutz-Versicherung ist sie obligatorisch. Mit dem separat erhältlichen KS-Schutzbrief werden die Leistungen zum Erhalt der Mobilität nochmal deutlich erweitert:

Club-Leistungen:

  • Wildschadenbeihilfe bis 1.050,- € im Kalenderjahr
  • Abschleppbeihilfe bis 75,- € nach Panne oder Unfall

Schutzbrief-Leistungen:

  • Abschleppen des Fahrzeugs nach Panne oder Unfall insgesamt maximal 235,- € (Leistungen Schutzbrief bis 160,- €, Club bis 75,- €)
  • Übernachtungskosten bei Fahrzeugausfall bis max. 80,- € (pro Person) für eine Übernachtung
  • Mietwagenkosten bei Fahrzeugausfall für die Dauer der Reparatur max. 52,- € pro Tag (höchstens 7 Tage)
  • Taxikosten bis max. 100,- €

Zusatzinformation:
Was wäre gewesen, …

  • wenn die Werkstatt das Auto nicht innerhalb von 3 Werktagen fahrbereit gemacht hätte?
    Nach Ausschluss eines wirtschaftlichen Totalschadens hätte die KS Versicherungs-AG den Rücktransport des Fahrzeuges zum ständigen Wohnsitz von Herrn N. organisiert und Familie N. hätte mit einem Mietwagen oder öffentlichen Verkehrsmittel heimreisen können. Auch diese Kosten würden von der KS Versicherungs-AG übernommen.
  • wenn eine Fahrzeugversicherung für das Auto besteht?
    Die Regulierung des Wildschadens übernimmt die Kasko, die meist bestehende Selbstbeteiligung erstattet der KRAFTFAHRER-SCHUTZ e.V.

Wir beraten sie gern!

Ihr Versicherungsmakler Christian Oppermann & Partner aus Weimar!

Rechtschutzfall des Monats: Auf einmal ungewollt “Promi”

Susanne F. ist begeisterte Social Media-Nutzerin. Regelmäßig stellt sie Fotos von sich und ihren Freunden online. Toll, dass die ganze Welt an ihrem Leben teilnehmen kann! Manchmal gibt es auch seltsame Kommentare, aber das stört Susanne F. nicht weiter. Das gehört halt dazu. Weiterlesen

Rechtsschutzfall des Monats: Der verhängnisvolle Skiurlaub

Die ersten Schneeflocken des Jahres sind gefallen – Annika A. freut sich schon auf den bevorstehenden Skiurlaub mit ihrem Freund. Die begeisterten Skifahrer wollen diesen Winter in die Schweiz fahren.Die ersten beiden Urlaubstage verlaufen herrlich. Tolle Pistenverhältnisse, gutes Skifahrer-Wetter. Aber dann passiert es. Annika A. rutscht bei voller Fahrt mit einem Ski weg und stürzt unglücklich. Das Knie ist völlig verdreht, die Wirbelsäule scheint auch etwas abbekommen zu haben. Nach der Erstversorgung durch die Bergwacht muss sie mit dem Helikopter ins Krankenhaus transportiert werden.

Dort bestätigt sich dann die Vermutung, Annika A. muss wegen der Schwere und der Komplexität der Verletzungen schnell und mehrmals operiert werden. Die Operationen verlaufen sehr gut, die Ärzte haben ganze Arbeit geleistet.

Nach längerem Krankenhausaufenthalt darf Annika A. dann auch wieder nach Hause. Dort erwartet sie gleich der nächste Schock. Ihre Auslandskrankenversicherung weigert sich, für den über den Anteil der gesetzlichen Krankenversicherung hinausgehenden Betrag aufzukommen – immerhin fast 25.000 EUR. Das wäre ja alles gar nicht nötig gewesen und auch viel günstiger gegangen, argumentiert die Versicherung.

Nach einigem Hin und Her ruft Annika A. entnervt bei ihrer AUXILIA Rechtsschutz­versicherung an. Annika A. will nach dem vermasselten Urlaub und dem strapaziösen Aufenthalt in der Schweiz eigentlich nur noch ihre Ruhe haben. Für einen langen Rechtsstreit hat sie jetzt wirklich keinen Nerv mehr. Von der AUXILIA erhält sie den Tipp, es mit einer telefonischen Mediation zu versuchen. Für Annika A. fallen dabei keine Kosten an – nicht mal die vertraglich vereinbarte Selbstbeteiligung. Und sie müsste lediglich dem Mediator eine genaue Schilderung geben, ansonsten könnte sie sich weiter ausruhen. Das klingt doch sehr gut.

Die AUXILIA veranlasst, dass sich ein Mediator bei Annika A. meldet. Dieser lässt sich die Angelegenheit ausführlich schildern und nimmt daraufhin Kontakt zu ihrer Auslands­kranken­versicherung auf. Der Entscheidungs­prozess seitens der Versicherung dauert zwar einige Tage, letztendlich führt die Vermittlung des Mediators aber dazu, dass die Auslands­kranken­versicherung nun doch für die Kosten aufkommt. Und das alles ohne weitere zeitaufwendige Besprechungen beim Rechtsanwalt, ohne langwierige Schriftwechsel und nerven­aufreibende Gerichts­verfahren! Annika A. ist begeistert!

 

Hintergrund
Dieser Fall ist über die Leistungsart Rechtsschutz im Vertrags- und Sachenrecht in allen Produkten versichert, die den Privat-Bereich beinhalten.

Wir beraten sie gern!

Ihr Versicherungsmakler Christian Oppermann & Partner.

 

Rechtschutzfall des Monats: Feiern mit Reue

Lena H. freut sich schon auf das Wochenende. Wie fast jeden Freitag möchte sie mit ihren besten Freundinnen „Party machen“. Nach dem Abschluss ihrer Ausbildung hat sie nun ihren ersten festen Job. Da darf es auch mal ein Cocktail mehr sein. Und vielleicht lernt sie dann auch endlich ihren Traummann kennen.

Wie immer treffen sich die Mädels im Club und nach dem ersten Cocktail wird ausgiebig getanzt. Die Stimmung ist bestens. Um sich abzukühlen und sich über den ein oder anderen männlichen Besucher auszutauschen, gehen die Mädels auf die Terrasse des Clubs. Lena H. lehnt sich mit dem Rücken an das Geländer. Zu spät bemerkt sie, dass dieses langsam nachgibt. Sie stürzt mehrere Meter in die Tiefe und bleibt bewusstlos liegen.

Lena wacht erst wieder im Krankenhaus auf – bewegen kann sie sich nicht. Kurze Zeit später hat sie Gewissheit und die Ärzte bestätigen ihre schlimmste Vermutung:
Sie ist durch den Sturz querschnittsgelähmt.
Ab sofort wird sie am Rollstuhl gefesselt bleiben und ihr Leben, wie sie es bisher kannte, so nie wieder führen können.

Lena H. möchte gegen den Club vorgehen, um so zumindest die finanziellen Folgen einzudämmen. Ihr Anwalt macht gegen den Clubinhaber Schmerzensgeld und Schadenersatz geltend. Wegen der Schwere der Verletzungen, der vollständigen Erwerbsunfähigkeit und der besonderen Bedürfnisse, die Lena H. nun hat, summiert sich die Forderung auf fast 550.000,- €. Nachdem mehrere Schreiben und Mahnungen ohne Erfolg bleiben, erhebt Lena H.s Anwalt Klage.

In dem Prozess muss geklärt werden, ob der Clubinhaber seinen Verkehrssicherungs­pflichten nachgekommen ist. Nachdem das Gericht in 1. Instanz Lena H. nur die Hälfte des geforderten Betrages zugesprochen hatte, einigt man sich nach langem Hin und Her schließlich in 2. Instanz auf die Zahlung von 350.000,- €.

Von den Gerichts-, Anwalts- und Sachverständigenkosten in Höhe von insgesamt fast 80.000,- € muss Lena H. knapp 30.000,- € selbst übernehmen. Doch hier hilft ihr die AUXILIA Rechtsschutzversicherung. Diese übernimmt die von Lena H. zu zahlenden Kosten.

Hintergrund
Dieser Fall ist über die Leistungsart Schadenersatz-Rechtsschutz in allen Produkten versichert, die den Privat-Bereich beinhalten.

Wir beraten sie sehr gern, Ihr Versicherungsmkaler Christian Oppermann & Partner aus Weimar

Rechtschutzfall des Monats: Der verschmähte Ex-Freund

Der verschmähte Ex-Freund

Tobias R. fährt gut gelaunt zu seiner neuen Freundin. Ein Feiertag steht vor der Tür und sie wollen einen lustigen Spieleabend mit Freunden verbringen. Als sie sich gerade setzen wollen, hören sie von draußen lautes Geschrei. Hier brüllt sich gerade Hartmut P. – der Ex-Freund von Tobias‘ Freundin – die Seele aus dem Leib.

Er steht vor dem Fenster der Wohnung und wolle gefälligst seine Freundin zurück. Hartmut P. hat im sozialen Netzwerk gesehen, dass seine Ex-Freundin ihren Beziehungs­status auf „vergeben“ geändert hatte. Das lässt ihn derart durchdrehen, dass sich ein paar der Gäste genötigt sehen, auf die Straße zu gehen, um Hartmut P. zu beruhigen. Dieser hingegen nutzt die Gelegenheit und stürmt an den Gästen vorbei durch die offene Wohnungs­tür, um seine Ex-Freundin zur Rede zu stellen.

Tobias R. versucht ihn aufzuhalten. Bei dem Gerangel zückt Hartmut P. plötzlich ein Messer und sticht blindlings auf Tobias R. ein. Dieser geht zu Boden und trägt Schnitt­wunden an beiden Armen, am Hals und im Gesicht davon. Einem der Gäste gelingt es Hartmut P. das Messer aus der Hand zu schlagen. Die herbeigeeilte Polizei nimmt Hartmut P. gleich mit, Tobias R. kommt sofort ins Krankenhaus zur Notfall­­versorgung. Seine Wunden verheilen gut und er trägt keine bleibenden Schäden davon.

Hartmut P. wird angeklagt wegen gefährlicher Körper­­verletzung. Im Prozess tritt Tobias R., mit Unter­stützung seines Anwalts, als Nebenkläger auf. So kann er Einfluss auf den Prozess­­verlauf nehmen und Hartmut P. wird schließlich zu einer erheblichen Strafe verurteilt, was eine gewisse Erleichterung für Tobias R. bedeutet. Auch bekommt Tobias R. im Zivilprozess 10.000,- € Schmerzens­­geld sowie Schaden­ersatz für die zerrissene Kleidung und andere Unkosten zugesprochen.

Die Kosten für Tobias R.’s Anwalt von insgesamt ca. 3.500,- € für die beiden Verfahren hat die AUXILIA Rechtsschutz­ übernommen. Hartmut P. muss diese zwar erstatten, ob und wann hier mit einer Realisierung zu rechnen ist, wird sich aufgrund der ihm zur Verfügung stehenden geringen Mittel erst noch zeigen.
Hintergrund
Die hier betroffenen Leistungs­arten Rechtsschutz für das Opfer von Gewalt­­straftaten und Schadenersatz-Rechtsschutz sind in allen Produkten enthalten, die den privaten Bereich absichern.

Wir beraten sie sehr gern!

Ihr Versicherungsmakler Christian Oppermann & Partner aus Weimar

Rechtschutzfall des Monats: Pech ohne Ende

Pech ohne Ende

Anneliese P. freute sich schon länger auf ihren Urlaub im sonnigen Süden. Doch wenige Tage nach ihrer Ankunft zieht sie sich bei einem Unfall während eines Ausfluges mehrere Rippenbrüche zu und muss noch vor Ort operiert werden. Nach einigen Wochen im Krankenhaus am Urlaubsort wird sie für den sicheren Heimtransport auf einer Bahre speziell fixiert.

Nach der sofortigen Einlieferung in ein heimisches Krankenhaus stellen die behandelnden Ärzte fest, dass ein im Krankenhaus am Urlaubsort eingefügtes Implantat eine falsche Lage hat. Dies müsse durch einen Routineeingriff korrigiert werden. Das alte Implantat wird entfernt, ein neues eingesetzt und eine neuerliche Fixierung vorgenommen.

Doch der Gesundheitszustand von Anneliese P. verbessert sich danach keineswegs. Die Schmerzen lassen nicht nach und sie kann weder aufrecht stehen noch sitzen. Sie konsultiert daraufhin weitere Ärzte. Zwei dieser Ärzte äußern den Verdacht, dass das Implantat für Anneliese P. ungeeignet sei, ferner sei die neuerliche Fixierung auch falsch durchgeführt.

Anneliese P. beauftragt einen Anwalt. Dieser macht Schadenersatz und Schmerzensgeld wegen der fehlerhaften Anschlussbehandlung in Deutschland geltend. Die geltend gemachten Forderungen, u.a. in Form eines Haushalts­führungs­schadens und Verdienst­ausfall, summieren sich auf fast 150.000,- €.

Da sich die Gegenseite weigert, die Kosten zu tragen, muss nun Klage erhoben werden. Ein Sachverständiger wird vom Gericht zur Klärung der komplizierten medizinischen Fragen beauftragt. Da aber auch dies nicht zu einer vollständigen Klärung führt, schlägt das Gericht letztlich einen Vergleich vor. Anneliese P. bekommt dabei 100.000,- € zugesprochen.

Da Frau P. ihre Gesamtforderung nicht vollständig durchsetzen konnte, muss sie einen Teil der Kosten in Höhe von fast 8.000 ,- € selbst tragen.
Diese Kosten übernimmt nun ihre AUXILIA Rechtsschutz­versicherung.

Hintergrund
Die hier betroffene Leistungsart Rechtsschutz im Vertrags- und Sachenrecht im privaten Bereich ist in allen Produkten enthalten, die den privaten Bereich absichern.

Wir beraten Sie sehr gern!

Ihr Versicherungsmakler Christian Oppermann & Partner aus Weimar

Rechtschutz Schadensfall des Monats: Schlechte Nachrichten im Briefkasten

Christa F. sucht gerade ihr Outfit für den bevorstehenden Theaterbesuch aus, als ihr Mann Hubert einen Brief von Robert M. öffnet. Hubert schwant Böses, denn der Absender Robert M. ist der Vermieter.
Kündigung wegen Eigenbedarf! Hubert muss sich erst einmal setzen.

Seine Frau eilt zu ihm und liest das Schreiben: Der Sohn des Vermieters hat bisher in einer anderen Stadt studiert, nun tritt er aber seine erste Arbeitsstelle hier in der Stadt an und will mit seiner Lebens­gefährtin daher in die Wohnung der Eheleute F. einziehen.

Der Schock bei Christa und Hubert F. sitzt tief. Sie wohnen schon lange in der Wohnung und kennen daher sehr viele Leute in der näheren Umgebung.

Sie beschließen, einen Anwalt einzuschalten und rufen bei ihrer Rechtsschutz­versicherung an. Nach Schilderung des Falles wird ihnen von der AUXILIA ein Anwalt für ein erstes Beratungs­gespräch genannt.
Als Christa und Hubert sich auf den Weg machen, läuft ihnen die stets gut informierte Nachbarin Frau N. über den Weg. Diese ist ganz verwundert über die Geschichte – hat ihr doch der Sohn von Robert M. erst vor ein paar Tagen erzählt, dass er nach einem kurzen Praktikum in der Stadt, seinen ersten richtigen Job in London antreten werde.

Mit dieser Neuigkeit eilen die Eheleute F. zu ihrem Anwalt. Dieser fertigt ein Schreiben an den Vermieter und zweifelt den Eigenbedarf an. Der geltend gemachte Eigenbedarf sei nicht von ausreichender Dauer.

Der Vermieter erhebt daraufhin Klage. Der Eigenbedarf liege sehr wohl vor. Was durch irgend­jemand auf der Straße gesagt wird, interessiere ihn schließlich nicht. Und die zeitliche Dauer ist schon gar nicht relevant.

Doch vor Gericht kann der Vermieter seinen Eigenbedarf nicht ausreichend glaubhaft machen. Der Richter weist die Klage ab. Der Vermieter zieht kleinlaut von dannen. Er muss nicht nur die eigenen Rechtsanwalts­kosten, sondern auch die Gerichts­kosten und die Rechtsanwalts­kosten der Eheleute F. tragen – allein die Kosten der Eheleute F. belaufen sich auf fast 2.500,- €. Diese hatte bisher die AUXILIA Rechtsschutz­versicherung für die Eheleute F. vorgestreckt.
Hintergrund
Der Fall ist über die Leistungsart Gebäude-, Wohnungs- und Grundstücks-Rechtsschutz für die gemietete Wohnung versichert. Diese ist im JURPRIVAT bereits enthalten oder über das Zusatzprodukt Rechtsschutz für Mieter versichert.

Wir beraten Sie gern!

Ihr Versicherungsmakler Christian Oppermann & Partner