Urlaubszeit ist Einbruchszeit

 Urlaubszeit ist Einbruchszeit

Wenn während der Ferien Wohnungen und Häuser von Urlaubern leer stehen, haben Einbrecher oft leichtes Spiel. Daher rät die Polizei zum Sicherheitscheck vor der Abreise.

Alle sechs Minuten wird irgendwo in Deutschland eingebrochen. Die Statistik des Bundeskriminalamts verzeichnet jedes Jahr mehr als 100 000 Wohnungseinbrüche. Pro 100 000 Einwohner werden je nach Bundesland bis zu 438 Menschen Opfer eines "Wohnungseinbruchsdiebstahls", wie das Vergehen im Amtsdeutsch genau heißt. Ein beliebtes Angriffsziel von Einbrechern sind Privatimmobilien gerade zur Urlaubszeit.

So schrecken sie Einbrecher ab:

Ein erster Schritt ist, die Nachbarn über die Abwesenheit zu informieren und um Aufmerksamkeit zu bitten. Ausschließlich darauf verlassen sollte man sich jedoch nicht. Bei den meisten Einbrüchen werden nach Erfahrung der Polizei Fenster und Türen aufgehebelt. Zusätzliche Schlösser helfen das zu verhindern. Und zwar nicht nur an der Tür: Auch Fenster können mit einer Zusatzverriegelung nachgerüstet werden.

Rund um Haus und Wohnung sollte es belebt aussehen. Dazu gehört die regelmäßige Leerung des Briefkastens. Alternativ können eingehende Sendungen bei der Post gelagert werden. Wer einen Garten hat, sollte jemanden bitten, in der Zwischenzeit den Rasen zu mähen. Beleuchtung kann abschreckend wirken.

Obligatorisch sollte deshalb bei Eigenheimen ein Bewegungsmelder sein, sagt Othmar Schaerffer von der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle in Hamburg. Bewährt hätten sich Zeitschaltuhren, die abends einige Lampen anschalten: "Man sollte darauf achten, dass der jeweilige Raum nicht von außen einsehbar ist." Das sorge für Unklarheit, ob jemand im Hause ist oder nicht.

Auf Nummer sicher sollte man vor dem Urlaub auch bei der Stromversorgung gehen und prüfen, welche Geräte vom Netz genommen werden können. "Ein Blitzeinschlag kann viel Schaden anrichten", mahnt Steffen Joest von der Deutschen Energieagentur (dena) in Berlin. Das lasse sich vermeiden, indem man den Stecker ziehe. Zusätzlich kann dadurch Geld gespart werden, denn viele Geräte verbrauchen Strom, auch wenn sie nicht in Betrieb sind. Das gelte besonders für Stand-by-Schaltungen.

Wenn doch eingebrochen wurde, ersetzt eine Hausratversicherung zumindest finanzielle Schäden. Wichtig dabei ist, regelmäßig die Versicherungssumme dem aktuellen Wert der Einrichtungs- und Wertgegenstände anzupassen oder generell hoch genug abgesichert zu sein. Lassen sie sich hierzu gern bei uns beraten.

Ihr Versicherungsmakler Oppermann & Partner

 

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